6 Gedanken zu “OMEMO Beitrag

  1. Ich fand den Beitrag von Daniel sehr interessant, bin aber trotzdem skeptisch, was die Wirkung angeht. Warum? Daniel hat den Golem-Claim „IT-News für Profis“ einfach zu ernst genommen, tatsächlich setzt sich die Leserschaft vor allem aus technikinteressierten Nutzern zusammen, nicht aus Informatikern, Sysadmins und wirklich kompetenten Laien.
    Was in diesem Umfeld dringend nötig gewesen wäre: Einleitende Absätze, in denen die Bedeutung von offenen Protokollen und von Federation klar gemacht wird – so klar, dass es jeder WhatsApp-Nutzer versteht. Kurz gesagt: Daniel ist ein schlechter Verkäufer (was ich persönlich sympathisch finde, aber in diesem Fall auch schade, weil so eine Chance teilweise verschenkt wurde).

    • Größtenteils stimme ich dir hier zu, allerdings bekommt er sicherlich nicht jeden Tag die Chance auf diese Reichweite.
      Hätte er den Artikel mit zu vielen „Details“ gespickt, wäre er vielleicht nicht mal publiziert worden.

      • HI,
        OMEMO war für mich der Grund auch XMPP zu probieren.
        Bis jetzt bin ich begeistert, allerdings fehlt der History-Sync z.B. auf den HeimPC (nutze dort GAJIM).
        Soweit ich das verstanden habe ist der Grund der Serverseitig deaktiviert XEP.
        Mit OMEMO gibt es hier ja keine Datenschutzbedenken mehr.
        Wäre es möglich die History zu aktivieren (vll. max eine Woche)?

        • Das hängt mehr mit dem OMEMO-Protokoll zusammen: die Nachricht wird nur einmal entschlüsselt und die Schlüssel gelöscht, sobald die Nachricht angekommen ist. Bist du also nur mit einem Client verbunden, geht die Nachricht nur an den und ist für andere verloren. Sicher könnte man die Nachrichten verschlüsselt auf dem Server lassen, bis offline-clients sie empfangen haben. Das wäre komfortabel, schränkt aber die PFS (perfect forward secrecy) ein.

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